Inhal­te (soz.päd. Aus­bil­dung)

In aller Kürze

In dieser Ausbildung lernst du Segenslinien in deinem eigenen Leben zu erkennen, deinen Glauben zu durchdenken und Kinder und Jugendliche in ihrer religiösen Entwicklung zu begleiten. Du entdeckst, wie du biblische Geschichten anschaulich machen und christliche Feste gestalten kannst. Auf dieser Grundlage übst du religionssensibel zu arbeiten und dabei unterschiedliche religiöse Hintergründe zu berücksichtigen. Damit wirst du für die professionelle Arbeit als Erzieherin bzw. Erzieher in Kindertagesstätten und Einrichtungen der Jugendhilfe befähigt. So kannst du sozialpädagogische Bildungsprozesse mit Kindern, Jugendlichen, ihren Eltern und Erziehungsberechtigten auch auf christlicher Grundlage gestalten und reflektieren.

In aller Ausführlichkeit

Wie kann ich mir den Unter­richt am MBS vor­stel­len? 

Wir legen beson­de­ren Wert auf erfah­rungs­ori­en­tier­tes Ler­nen, weil wir so schu­li­sches Ler­nen mit dem Leben ver­knüp­fen. Neben der klas­si­schen Ver­mitt­lung von fach­li­chen Inhal­ten (Vor­trä­ge, Refe­ra­te und Lite­ra­tur) gehen wir  mit Stu­di­en­ta­gen, gemein­sa­men Lern­wo­chen, Pro­jek­ten und vie­lem mehr neue hand­lungs­ori­en­tier­te Wege: Wir knüp­fen an gemach­te Erleb­nis­se an und schaf­fen neue Erfah­rungs­mög­lich­kei­ten. Dahin­ter steht die Ein­sicht, dass Ler­nen nach­hal­ti­ger ist, wenn es mit Erfah­rung und Erle­ben ver­bun­den ist und gro­ße All­tags­nä­he hat.

Die Inhal­te unse­rer sozi­al­päd­ago­gi­schen Auf­ga­ben­fel­der wer­den von Anfang an auch von reli­gi­ons­päd­ago­gi­scher Sei­te her betrach­tet. Das Ziel dabei ist es, nicht nur ver­schie­de­ne Erzie­hungs­theo­ri­en zu ver­ste­hen, son­dern Kom­pe­ten­zen zu erwer­ben, die für die Arbeit als Erzie­he­rin bzw. Erzie­her in unter­schied­li­chen Arbeits­fel­dern aus­rüs­ten. Ob in einer Krip­pe, Kin­der­ta­ges­stät­te oder einem Fami­li­en­zen­trum: päd­ago­gi­sche und reli­gi­ons­päd­ago­gi­sche Aus­bil­dungs­in­hal­te sol­len auf die Pra­xis ange­wen­det wer­den kön­nen.

Unser Unter­richt fin­det daher nicht in klas­si­schen Schul­fä­chern, son­dern in Auf­ga­ben­fel­dern statt. 

Wel­che Auf­ga­ben­fel­der gibt es?

Ins­ge­samt haben wir sechs ver­schie­de­ne Auf­ga­ben­fel­der:

  • AF1: Beruf­li­che Iden­ti­tät und pro­fes­sio­nel­le Per­spek­ti­ven wei­ter­ent­wi­ckeln
  • AF2: Päd­ago­gi­sche Bezie­hun­gen gestal­ten und mit Grup­pen päd­ago­gisch arbei­ten
  • AF3: Lebens­wel­ten und Diver­si­tät wahr­neh­men, ver­ste­hen und Inklu­si­on in sozi­al­päd­ago­gi­schen Ein­rich­tun­gen för­dern
  • AF4: Sozi­al­päd­ago­gi­sche Bil­dungs­ar­beit in Bil­dungs­be­rei­chen pro­fes­sio­nell gestal­ten
  • AF5: Erzie­hungs- und Bil­dungs­part­ner­schaf­ten mit Eltern und Bezugs­per­so­nen gestal­ten sowie Über­gän­ge unter­stüt­zen
  • AF6: Insti­tu­ti­on und Team ent­wi­ckeln sowie in Netz­wer­ken koope­rie­ren

Hin­zu kom­men noch die Fächer Reli­gi­ons­päd­ago­gik in der Pra­xis, Rhe­to­rik (Deutsch) und Eng­lisch. Wer sich auf den BA vor­be­rei­tet, wird statt in Eng­lisch in Nie­der­län­disch unter­rich­tet.

Ein klei­ner Ein­blick

Hier bekommst Du einen klei­nen Ein­blick in die Inhal­te unse­rer christ­li­chen Erzie­her-Aus­bil­dung. Was ist das Beson­de­re dar­an? Was unter­schei­det das MBS von ande­ren Schu­len für Erzie­he­rin­nen und Erzie­her? Wie und was lernt man bei uns noch ein­mal anders? Das erzählt dir ein kur­zes Video.

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Besteht die Aus­bil­dung nur aus Untericht?

In der Regel fin­det der Unter­richt immer vor­mit­tags von Mon­tag bis Frei­tag statt. An man­chen Tagen hat man auch mal Nach­mit­tags­un­ter­richt. Dar­über hin­aus gibt es vie­le Mög­lich­kei­ten, den eige­nen Nach­mit­tag zu gestal­ten: Neben Haus­auf­ga­ben machen oder Freun­de tref­fen fin­den sich die Stu­die­ren­den immer wie­der zu gemein­sa­men Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten zusam­men. Auch hel­fen alle für eine Stun­de in der Woche ganz prak­tisch auf dem Cam­pus-Gelän­de mit, z.B. bei der Gar­ten­ar­beit oder im Putz­team. Im ers­ten Jahr kommt außer­dem die Mit­ar­beit bei „Balu und du“ dazu. Vie­le enga­gie­ren sich auch dar­über hin­aus in den viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten der christ­li­chen Gemein­den vor Ort oder genie­ßen die Viel­falt des Mar­bur­ger Stu­den­ten­le­bens.

State­ments

Hi! Ich bin Joe. Obwohl ich anfangs weder im sozi­al­päd­ago­gi­schen noch im gemein­de­päd­ago­gi­schen Bereich arbei­ten woll­te, habe ich mich für die Aus­bil­dung am MBS ent­schie­den, um mehr über mich selbst, mei­nen Glau­ben und über sozia­le Abläu­fe all­ge­mein zu erfah­ren und das alles bes­ser zu ver­ste­hen. Die Aus­bil­dung hat mich sehr gut auf mei­nen jet­zi­gen Beruf vor­be­rei­tet. Ich kann ohne Fra­ge behaup­ten, dass ich nun weiß, was ich päd­ago­gisch tue. Dar­über hin­aus hat mich die Zeit am MBS begrei­fen las­sen, dass mein eige­ner Hori­zont manch­mal ganz schön klein ist und ich mei­ne eige­nen Dog­men, Prä­gun­gen und Theo­ri­en nicht über die ande­rer stel­len soll­te, weil am Ende alles kein Wis­sen ist, son­dern ein Kon­strukt aus Theo­rie und Glau­be.
Ins­ge­samt erin­ne­re ich mich ger­ne an die Fes­te und Men­schen, die ich ken­nen­ge­lernt habe, an die Mit­stu­die­ren­den und auch an die Offen­heit der Dozie­ren­den.

Joe Korte

Joe Kor­te

Erzie­her Wald­kin­der­gar­ten & Musi­ker

Hal­lo, ich bin Mar­tin, ich durf­te am MBS mei­ne Aus­bil­dung zum Erzie­her, Jugend­re­fe­ren­ten und mein Stu­di­um in Sozia­le Arbeit absol­vie­ren. Ich arbei­te in einer Wohn­grup­pe für psy­chisch erkrank­te Jugend­li­che. Hier darf ich Leben, All­tag, Her­aus­for­de­run­gen und Rück­schlä­ge mit den Jugend­li­chen tei­len und sie dabei unter­stüt­zen, sich in ihrer Per­sön­lich­keit wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Wenn ich ans MBS den­ke, den­ke ich an eine Zeit, in der ich viel Per­sön­lich­keit ent­wi­ckelt habe. Ich den­ke an vie­le per­sön­li­che Aufs und Abs, an eine Zeit, in der ich mit unglaub­lich vie­len genia­len Men­schen zusam­men Leben und Glau­ben tei­len durf­te. Men­schen, die Her­aus­for­de­rer und Unter­stüt­zer waren. Dozen­ten, die nicht nur an mei­nen Noten inter­es­siert waren, son­dern an dem, wer ich bin. Freun­de, die nicht nur Freun­de sind, son­dern zu Weg­be­glei­tern fürs Leben wur­den weit über das MBS oder Län­der­gren­zen hin­aus.

Martin Bamberger

Mar­tin Bam­ber­ger

Erzie­her Wohn­grup­pe

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