Diakonin/Diakon oder Pastorin/Pastor

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Web­sei­te EFG Vel­bert

Die EFG Vel­bert ist aus einem Zusam­men­schluss von Brü­der­ge­mein­de

Die Schwer­punk­te in der Arbeit mit Kin­dern und Jugend­li­chen sehen wie folgt aus: Für Klein­kin­der gibt es zur­zeit nur den „Win­ter­spiel­platz“, der auch um eine Som­mer­va­ri­an­te erwei­tert wur­de und der auch von Gäs­ten ger­ne genutzt wird. Dar­auf folgt die Grup­pe der „Bibel­ent­de­cker“ mit krea­ti­ven Ange­bo­ten für Kin­der im Vor­schul­al­ter. Par­al­lel zum Got­tes­dienst gibt es die tra­di­tio­nel­le Form der Sonn­tags­schu­le. Die gemisch­te Jungscha­r­ar­beit und die über­ört­lich orga­ni­sier­te Arbeit mit den „Bibel*Teens“/Gemeindeunterricht (12 bis 14 Jah­re) sind die Vor­läu­fer der eigent­li­chen Jugend­ar­beit.

Die Jugend­grup­pe beginnt mit 14 Jah­ren. Ver­ein­zelt blei­ben eini­ge jun­ge Erwach­se­ne bis Mit­te Zwan­zig dabei, dann aber meist als Mit­ar­bei­ten­de. Von Zeit zu Zeit bricht ein Teil der Älte­ren weg und es dau­ert immer wie­der eine Wei­le, bis die Jün­ge­ren bereit sind Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. Der­zeit wer­den die Jugend­ver­an­stal­tun­gen von 8 bis 15 Jugend­li­chen besucht.

Vie­le Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne brin­gen sich ger­ne in den Got­tes­diens­ten musi­ka­lisch ein. Es gibt eine Jugend­band (etwa 17 bis 25 Jah­re) und ein Lob­preis­team (etwa 30 bis 35 Jah­re), die je einen Got­tes­dienst im Monat musi­ka­lisch gestal­ten. Jugend­li­che konn­ten sich auch allein oder im Team als Pre­di­gen­de ein­brin­gen.

Die Jugend­ar­beit besteht aus einem wöchent­li­chen Jugend­abend am Diens­tag und einer offe­nen Jugend­ar­beit, dem „Jugend­bis­tro“ an einem Frei­tag­abend, wel­ches von den Jugend­li­chen zum Teil selbst gelei­tet wird. Die Jugend­aben­de sind geprägt von Andach­ten, Gesprä­chen und gele­gent­li­chen Aktio­nen.

Frü­her gab es dazu ein- bis zwei­mal im Jahr ein „Woko“ (Wochen­kol­lek­tiv), in dem die Jugend­li­chen im Gemein­de­haus über­nach­tet und eine Woche lang gemein­sam ihre freie Zeit mit­ein­an­der ver­lebt haben. Im Som­mer oder zum Jah­res­wech­sel gab es Frei­zei­ten.

Erwar­tun­gen

Wir erwar­ten eine enga­gier­te Jugend­ar­beit, in der sich jun­ge Men­schen aus der Gemein­de und dem wei­te­ren Umfeld ange­nom­men und ver­stan­den füh­len. Sie soll­ten in einer ver­trau­ens­vol­len Atmo­sphä­re ihre Fra­gen und Pro­ble­me bespre­chen kön­nen. Durch Aktio­nen im gemeind­li­chen Raum und attrak­ti­ve Frei­zeit­an­ge­bo­te soll ein Gemein­schafts­ge­fühl unter­ein­an­der und eine Ver­bun­den­heit mit der Gemein­de und Jesus Chris­tus ent­ste­hen. Mis­sio­na­ri­sche oder dia­ko­ni­sche Akti­vi­tä­ten könn­ten zu einer Erwei­te­rung der Grup­pe füh­ren.

Bedingt durch die rela­tiv schnel­len Ver­än­de­run­gen in Jugend­grup­pen ist die För­de­rung und Pfle­ge einer fes­ten Mit­ar­bei­ter­schaft eine stän­di­ge und her­aus­for­dern­de Auf­ga­be. Sport­li­che oder musi­ka­li­sche Fähig­kei­ten sind wün­schens­wert, aber nicht Bedin­gung.

Es hat sich bewährt, dass die/der Jugenddiakon/in sich auch in die vor­ge­schal­te­te Arbeit mit den ver­schie­de­nen Kin­der­grup­pen ein­bringt, je nach Bedarf und aktu­el­ler Mit­ar­bei­ter­si­tua­ti­on. Wesent­li­chen Anteil hat dabei die Arbeit mit den Bibel*Teens, die aus dem tra­di­tio­nel­len Gemein­de­un­ter­richt ent­stan­den ist. Das Ange­bot für den zwei­jäh­ri­gen Kurs fin­det etwa ein­mal im Monat statt und in letz­ter Zeit in Koope­ra­ti­on mit der EFG Ratin­gen und der EFG Düs­sel­dorf, Chris­toph­stra­ße. Die Teil­nah­me ist frei­wil­lig, ori­en­tiert sich an den aktu­el­len Fra­gen zum Glau­bens­le­ben und schließt mit einem Seg­nungs­got­tes­dienst ab, den die Teen­ager mit­ge­stal­ten.

Wei­ter­hin wäre es auch wün­schens­wert, wenn die jun­gen Erwach­se­nen nach dem Ver­las­sen der Jugend­grup­pe in eine Gemein­de­grup­pe beglei­tet wer­den kön­nen, so dass die Bin­dung und Ver­net­zung inner­halb der Gemein­de gefes­tigt und geför­dert wird. Dazu sind erwach­se­nen­ge­rech­te und aktu­el­le Ange­bo­te erfor­der­lich, die auch den Zeit­rah­men von Berufs­an­fän­gern, jun­gen Paa­ren und Eltern berück­sich­ti­gen.

Ein Enga­ge­ment bei Pre­digt­diens­ten, Got­tes­dienst­mo­de­ra­ti­on oder ande­ren Gemein­de­ver­an­stal­tun­gen ist nicht zwin­gend erfor­der­lich, bie­tet aber die Mög­lich­keit inte­gra­tiv zwi­schen den Gemein­de­grup­pen zu ver­mit­teln. Außer­dem ist die Gemein­de in ver­schie­de­nen öffent­li­chen (z. B. Stadt­ju­gend­ring) und kirch­li­chen Gre­mi­en (z. B. Ev. Alli­anz) ver­tre­ten, so dass sich auch hier viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten der Mit­ar­beit bie­ten.

Der/die Jugenddiakon/in bzw. Jugendpastor/in ist stimm­be­rech­tig­tes Mit­glied des Gemein­de­rats und nimmt in der Regel an den Tref­fen der Gemein­de­äl­tes­ten teil.

Die Jugend ent­sen­det für ein Jahr zwei Mit­ar­bei­ten­de als bera­ten­de Mit­glie­der in den Gemein­de­rat. Die­ses Modell befin­det sich in der Erpro­bung, um jun­ge Men­schen an die Lei­tungs­ar­beit her­an­zu­füh­ren und früh­zei­tig ihre Wün­sche in die Gemein­de­ar­beits­pla­nung ein­zu­be­zie­hen.

Eine genaue­re Beschrei­bung der Arbeits­schwer­punk­te soll auf die spe­zi­el­len Bega­bun­gen der Kandidatin/des Kan­di­da­ten ein­ge­hen, die Schwer­punk­te der Gemein­de­ent­wick­lung berück­sich­ti­gen und die Situa­ti­on der Kin­der- und Jugend­grup­pen ein­be­zie­hen; die Auf­ga­ben­stel­lung wird sich daher erst zu Dienst­be­ginn im Gespräch mit Mit­ar­bei­ten­den und Gemein­de­lei­tung prä­zi­sie­ren las­sen.

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